Ich habe eine Kolumne gelesen und die Schreiberin schreibt mir aus dem Herzen! Deshalb will ich es euch nicht vorenthalten und uebersetze es mal. Geschrieben hat es Cecilie Gamst Berg in der Sonntagszeitung von unserer Stadt.
Sie schreibt so in etwa:
Als der erste Tweed-gekleidete Englaender im Jahre 1839 in Hong Kong an Land watete, hat er unabsichtlich mein Leben in 2012 komplizierter als noetig gemacht.
Als erstes hat er ganz schnell, eine, den Chinesen seit Kindheit eingetrichterte Regel aufgestellt: kein Weisser kann je Kantonesisch sprechen!
Generationen von Hongkong-Chinesen kleben an dieser Regel fest, unablaessig jedem Weissen erklaerend, dass Kantonesisch viel zu schwer zu lernen sei. Das erklaeren sie natuerlich in kantonesischer Sprache...
Und dann, weil der suesse Tweed-gekleidete Englaender seine Roastbeef-Sandwiches vermisste, stellte er eine weitere, diesmal Kulinarisch-bewusste Regel auf: Weisse essen kein Chinesisches Mahl.
Seit ein paar Jahren aber muessen selbst die stursten Chinesen erkennen, dass einige Weisse sehr wohl Chinesisch essen koennen. Chinesische Restaurant decken ja unterdessen fast den ganzen Globus ab.
Und was erfreuliches: es ist nun doch ein paar Jahre her, als ich das letzte Mal Gabel und Messer zum Dim Sum essen serviert bekommen habe.
Trotzdem ist es eine Unmoeglichkeit, dass wir Weisse chinesisch kochen lernen koennen!
Deshalb fragen mich die Marktfrauen auch jedesmal ganz erstaunt, was ich denn damit machen wolle, wenn ich Lotus oder Sojabohnen auf dem Markt kaufen will.
OK, ich kann also ein wenig Kantonesisch Sprechen und kann Sichuan Essen kochen.
Aber eine, und wohl fuer die Chinesen die wichtigste Regel, ist die Teeregel!
Weisse wewrden in Dim Sum Restaurants nie nach der Teesorte gefragt, sondern es wird ihnen immer Jasmintee aufgetischt. Alle Weissen trinken nur den! So ist es einfach!!!
Oh, du erster Englaender, du weisst nicht, was du angestellt hast!!!

Die Engländer können einem aber auch den Tag vermiesen, als wenn die Insulaner Ahnung hätten von guten Essen *-*
AntwortenLöschenWas gibt es besseres als die kantonesische Küche, in der heutigen Zeit kann man s´diese Worte unter den Tisch fallen lassen, da stimmt doch garnichts dran.
Ich finde deine Posts immer sehr interessant u. lustig, weiter sooo mehr davon ;)
LG Kerstin
yeah! damn straight, bloody hell... ruined it for all of us...
AntwortenLöschenJa, die lieben Englaender....die Zucker in den Salat mischen, wo das Bier warm und die Suppe kalt ist *gg*
AntwortenLöschenDanke Kerstin, ich werde weiter schreiben ;)
LG Wilma
Danke *-*
LöschenAber Zucker im Salat ist auch hierzulande weit verbreitet, Ich als Saarländerin kann das nicht verstehen, mich schüttels da ... als Ich in NRW mal essen war, habe Ich mir einen Salat mit Hähnchen und Pilzen bestellt und mit Genuss die Gabel zum Mund geführt und ganz schön das gesicht verzogen ... meine Mutter lacht glaub ich heute noch. War für mich ungenießbar, die konnten das überhaupt nicht verstehen das Ich das zurückgehen ließ. Tja so unterscheiden sich die Geschmäcker, dann lieber warmes Bier ... wobei das schon sträflich ist, aber bei kalter Suppe geht mir der Hut hoch, die muss bei mir kochendheiß sein ;)
Liebe Grüße vom Kerstin dass seinen Salat lieber sauer mag ;)
Nee, Zucker im Salat geht auch bei mir gar nicht!!!! Ich finde das genauso graesslich wie du. Als wir in England lebten, da war es ueblich, dass man in den Pubs abgestandenes Bier bekam und die Tueren auf beiden Seiten des Pubs selbst im eisigen Winter offen standen. Die Essportinen waren riesig und die Teller waren so voll, dass alles von den Raendern fiel. Und alles war Salzlos!!!!
AntwortenLöschenLiebe Gruesse
Wilma
Ich sags doch immer wieder die Engländer haben keine Ess- und Bierkultur ;)
AntwortenLöschenJap, aber jetzt geben sie sich Muehe, um mitzuhalten. :)
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