Freitag, 30. November 2012

Wetter Kapriolen

Das soll einer verstehen....

seit ca 3 Jahren kommt der Winter immer frueher und immer laenger hierher. Wir leben ja in einem tropischen Klima, aber so wie es jetzt ist, hat es gar nichts mehr tropisches an sich.

Normalerweise beginnt der Winter hier Ende Dezember, wenn die Temperatur auf ca 22 Grad runter faellt. Dann kommt ein Kaelteschub im Januar und um das Chinesische Neujahr kommt die wirkliche Kaelte, es faellt auf 9-11 Grad. 
OK, ihr denkt, das ist nicht wirklich kalt, aber denkt daran, dass die Haeuser hier nicht fuer Winter gebaut sind. Wir haben Einfachverglasung, KEINE Heitzungen und nichts ist isoliert. Die Wohnung ist drinnen genauso kalt wie draussen. So kommt es vor, dass es morgens im Wohnzimmer 13 Grad ist, klamm und feucht und man gerne wie Yogibaer in den Winterschlaf verfallen wuerde, damit man nicht aus dem warmen Bett raus muss.....

Ja, das sollte im Februar so sein....

aber das ist hier jetzt bereits so, Ende November!!!! 


Eigentlich sollte es jetzt die schoenste Zeit fuer BBQ sein, fuer meinen Garten, die Waerme geniessen und Sonnenstrahlen einfangen.
Aber naechste Woche soll es gar auf 13 Grad runterfallen, von den heutigen 17.....

Wo ist der Wettergott, damit ich mal ein Woertchen mit ihm reden kann??????

 

Dienstag, 27. November 2012

Gehirn-Salat

Ich habe mich schon oft gefragt, wer die Idee mit dem T9 hatte. Ich habs nachgeschlagen:

Text on 9 keys (zu deutsch: „Text auf 9 Tasten“), kurz T9, ist ein patentiertes System zur erleichterten Texteingabe auf einem Mobiltelefon. Es wurde von den US-Amerikanern Clifford A. Kushler, Dale Grover, Martin T. King und Cheryl A. Grunbock erfunden und von der Firma Tegic Communications Inc. (USA),  im Januar 1998 eingeführt.
Moderne Telefone haben für die Nummernwahl eine 12er-Tastatur mit den Ziffern 0 bis 9 sowie zwei Steuerfunktionen. Für die zusätzliche Texteingabe sind den Tasten „2“ bis „9“ jeweils drei bis vier Buchstaben des lateinischen Alphabetes zugeordnet. Bei der normalen Eingabe von Text über diese Tastatur muss die Taste entsprechend der Position des gewünschten Buchstabens einmal oder mehrmals betätigt werden.
Um das mehrfache Tastendrücken zu reduzieren, wird während der Betätigung mit dem „T9“-System softwaregesteuert ein Wort-Vorschlag aus einem integrierten Woerterbuch auf dem Telefon-Display angezeigt und zur Übernahme angeboten.
(aus Wikipedia)

Wer dies bei seinem Mobilephone eingestellt hat, der wird beim Texten fast wahnsinnig, ich weiss, wovon ich rede! Dauernd kommen Textvorschlaege, die nun echt gar nichts damit zu tun haben, was ich da gerade schreibe. Es erleichtert es auch gar nicht, dass mein Telephone als Default Englisch hat und ich auf Deutsch texte... 
was da alles rauskommt... Gehirn-Salat is milde gesagt!



Hier ein paar Beispiele: 
(sorry, nicht alles kann uebersetzt werden, ich hoffe, Ihr versteht trotzdem)

Ortsteile bei uns haben oft chinesische Namen und daran scheitert jedes T9!

Chai Wan ~ es wird in Chihuahua Wan uebersetzt
Pok Fu Lam ~ poke dry lamb
Dai Long Wan ~ dig low down
Sai Wan ~ sigh Wan (Seufzer, genau das moechte man dann machen!)
Sheung Wan ~shoeing wan
 Taikoo Shing ~ Taco aging
Check Lap Kok (unser Flughafen) ~ Cheep Lap Kook

Weiter gehts sehr international:
ein Tasmane wird zu taster foam
ein Brasilianer zu brazil loans
Organising wird organ kissing
und Car Park zu carpal tunnel
 
Na dann!

Sonntag, 25. November 2012

Sorry ... ist etwas verwackelt, weil ich derart lachen musste, aber ich glaube, sonst ist das Bild einfach


Ohne Worte!!!


Freitag, 23. November 2012

Nachtrag zum vorherigen Eintrag...

Es ist ja schon witzig....

gerade eben hatte ich vom Weihnachtsfimmel der Asiaten geschrieben und kurz darauf hatten wir Besucher aus den Philippinen. Und was war das Erste was sie bemaengelten?

Die Weihnachtsdekoration an den Haeusern ist noch nicht an bei uns.

Ja, es ist ja noch nicht Weihnachten!!!! 

Reicht es nicht, dass in den Laeden nur noch Weihnachten vor sich hin strahlt?
Reicht es nicht, dass dauernd quakende Weihnachtsmusik aus den Lautsprechern kommt?
Reicht es nicht, dass sie in den Laeden einem dauernd irgendwas andrehen wollen, wegen Weihnachten?
Und reicht es nicht, dass tausende von Volonteers auf den Strassen Geld erbetteln, wegen Weihnachten?

Nein! Die Hauser sind noch nicht dekoriert!!!!

Ich meinte dann, hey, am 1. Dezember ist 1. Advent, ab dann ist die Stadt dekoriert, das reicht ja auch.

Antwort: Ach, bei uns ist seit September alles dekoriert!

Ja, eben......... ich muss es nicht mehr aussprechen!

Es laesst einem die Lust aufs Dekorieren vergehen......

 

Dienstag, 20. November 2012

Es weihnachtelt oder spinnen die Asiaten?

Ja, ja, ja, eigentlich bin ich ja ein Feiertagsfan! Jetzt habe ich mich geoutet! Ohje!

Aber....
alles zu seiner Zeit!

Hier in Asien beginnt die Weihnachtszeit mit dem Monat, der mit "er" endet. Das waere dann der Monat September! Das bedeutet, wir werden schon seit ueber 2 Monaten mit Weihnachtsdeko, Weihnachtsessen, Weihnachtsmusik bombardiert. 

Klar, ich dekoriere mein Haus auch, ich backe Kekse, ich kaufe Geschenke, eben alles was man so macht, um Weihnachten, aber nicht schon im September, wenn hier mal endlich schoenes Wetter ist und man den Spaetsommer geniessen kann!!!!

Turkey im September? Haelt der so lange??????
Weihnachtsbaum schon im August? Der hat bestimmt keine Nadeln mehr an Weihnachten.
Schokoladesantaklaus? Der ist bis Weihnachten geschmolzen.
Dekorationen in Masse, ueberall, bis es mir zum Hals raus haengt.....

So ist mein Haus halt noch "leer", aber ich habe bereits ein paar Dinge am Tun, sozusagen.


 
 Aber noch ist November, ich beginne erst am 1. Advent. Also ich lasse mich nicht von den Asiaten hetzen!!!!
 

Montag, 12. November 2012

Alvin Leung ~ Teil 4



Heute stelle ich euch einen Chef vor, der hier bei uns in Suedchina hohe Wellen geschlagen hat. 
Er heisst Alvin Leung und hat aus Chinesischem Essen das gemacht, was sich keiner getraut hat. Alvin Leung (1961) hat 2 Michelin Sterne in seinem Restaurant Bo Innovations in Hong Kong. 
Er selber gab sich den Nickname Demon Chef, er hat seine eigene Kochart erfunden, die er X-Treme nennt. Dabei sind Speisen, wie essbare Kondome auf einem Pilz Strand. Er nennt es “Sex on the Beach”. Alle Einnahmen dieses Gerichtes gehen an die AIDS Concern Charity. Sein Restaurant steht auf dem 52. Platz der Weltrangliste bester Restaurants.



Sein zweites Restaurant “Bo London” in Mayfair/London hat ihn 1 Mio Englische Pfund gekostet. Er moechte dort klassische englische Speisen, aber mit chinesischen Zutaten servieren. Das klingt sehr interessant!

Leung wurde in London geboren und wuchs in Kanada auf. Sein erster Job war Kellnern in einem kleinen chinesischen  Nudelrestaurant, spaeter aber studierte er als Ingeneur. Er zog nach Hong Kong und kaufte ein kleines Restaurant auf, das Bo Inosaki hiess und taufte es auf “Bo Innovation” um. Er hat sich das Kochen selbst angeeignet.

Seine Kueche ist Extrem, deshalb kann er ganz ruhig seine Kochart X-Treme nennen, Es ist eine Mischung aus Avantgarde und Molekular Kueche. Was er in seinem Restaurant macht, ist, die Gaeste aus ihrer gewohnten Essumgebung rauszulocken und sie mit  seinen Creationen aus seiner verrueckten wissenschaftlichen Kueche zu verwoehnen. 



Es ist ihm egal, ob die Leute denken, er habe ein zu grosses Ego, ganz klar zu erkennen, an seinem uebergrossen Mosaikportrait im Eingang. Sicherlich sind seine neuen Ideen erfrischen, aber er hat nicht nur gute Kritiken erhalten. Leider sind seine Preise mehr als stolz und nicht jeder kann sich das leisten. Fuer sein Probemenue moechte er 88 Euro und noch 70 Euro dazu fuer passenden Wein und zu fast jedem Gericht kann man noch Zusaetze bestellen, klar fuer einen mehr als hohen Aufpreis.



Tasting menu
TOMATO
pat chun vinegar, chinese fermented olives “lam kok”
SABA
sesame, ponzu cloud, ginger, parfum de hong kong
FOIE GRAS
“mui choy”
COD
saffron miso, sauternes, seaweed
MOLECULAR
“xiao long bao”
SCALLOP
peas, sichuan “jo lo”, crispy woba
HAIRY CRAB
aged chinkiang vinegar
($280 supplement)
NITRO
ginger tea
BUBBLE TEA
hawthorn, chili, basil
WHITE TRUFFLE
“cheung fun”, yak cheese, duck egg
($480 supplement)
PLATS
SUCKLING PIG
sichuan vanilla, apple, peas
LANGOUSTINE
english mustard, salty egg, cauliflower, black truffle, duck sauce
CARABINERO RED PRAWN
“har mi”, “lo mein”, chili, porcini
($150 supplement)
ORGANIC “LONG JIANG” CHICKEN
sand ginger, 7 years aged acquerello rice,
yellow chicken stock, mixed mushrooms
($200 supplement)
SAGA-GYU BEEF
black truffle, soy, “cheung fun”
(4oz. $550, 8oz. $900 supplement)
MEMORIES OF CHA CHIAN TENG
ying yang, butter toast ice cream, cocao dust, condensed milk foam,
peanut butter mousse, kyoho grape jelly, golden syrup and salty egg coulis,
kaya jam meringue, mandarin orange, marmalade snow
PETIT DIM-SUM
eight - treasures

HK $880.00 per person
wine pairing HK $700.00 per person
(tasting menu for the entire table only)
(plus 10 % service charge)

Sonntag, 11. November 2012

Mrs. Beeton ~ Teil 3



Mrs. Isabella Mary Beeton, (12. 3. 1836 – 6. 2. 1865) war die Autorin des Buches “Mrs. Beeton’s Book of Household Management” und somit einer der bekanntesten, (damals) englischen Kochbuchschreiberinnen.
Sie wuchs in London auf und heiratete Samuel Orchart Beeton, ein Verleger und Publischer von Buechern und populaeren Magazinen. 





1859-1861 schrieb Isabella monatliche Artikel ueber Kochen und Haushalt fuer “The Englishwoman’s Domestic Magazine”, aber ab Dezember 1861 wurden die Artikel als eigenes Heftchen gedruckt. Es beinhaltete Tipps fuer die Mistress, die Haushaelterin, den Koch, die Kuechenmagd, den Butler, den Fussmann, den Kutscher, den Valet die Lady's Maid, die Waschfrau, die Amme and das Kindermaedchen, und Gesundheits- und MedizinaleTipps, mit der Geschichte der Herkunft, Eigenschaften und den Gebrauch aller Dinge, die mit Haus, Leben und Wohnen zu tun haben.

1861 gruendete Samuel Beeton das Wochenmagazin “The Queen, the Ladies’ Newspaper”, erstmal nicht Modeorientiert. Es fokusierte an High Society und Sozialen Highlights in London. Mrs. Beeton schrieb neben diesen Artikeln auch an einem Buch, eine Sammlung haushalt-orientierter Dinge.   

Das Buch “Mrs. Beeton’s Book of Household Management” war ein Leitfaden, zur Hausfuehrung eines Viktorianischen Haushaltes. Sie hat bereits damals darauf hingewiesen, wie wichtig Tierschutz und lokale, saisonale Produkte sind, lange bevor solche Themen wichtig wurden.
Von den 1112 Seiten beinhalten 900 Seiten Rezepte, so dass das Buch oft “Mrs. Beeton’s Kochbuch” genannt wird.
Man sagt, dass viele Rezepte geklaut waren, aber Mrs. Beeton sagte nie, dass es ihre Originale seien.
Mrs. Beeton starb sehr jung nach einer Infektion nach der Geburt ihres 4. Sohnes.

Isabella Beeton hat in England immer noch einen hohen Status, den sehr viele Haushalte besitzen ihr Buch. Es zeigt sehr interessente Details des Viktorianischen Haushaltes; es ist alles andere als modern, aber es passt in vielen Britischen Landschaften immer noch gut. Der Satz “zuerst faengt man einen Hasen….” ist noch heute brauchbar. 




Wenn Mrs. Beeton heute noch am Leben waere, haette sie ein grosses Problem. Sie war erst 21 als sie begann, Rezepte zu schreiben, oder eher abzuschreiben. Sie hatte wohl keine Ahnung von Kochen und Backen, denn das Rezept fuer die Victorian Sponge war ohne Eier abgedruckt worden. 7 Jahre spaeter war sie tot. Es ist unmoeglich, 900 Rezepte zu erfinden, neben Kinder Gebaehren und Haushalt fuehren, zu damaliger Zeit, deshalb ist es klar, dass alle Rezepte abgeschrieben waren. Kathrin Hughes, die ihre Biographie schrieb, entdeckte, dass Mrs. Beeton die Rezepte Wort fuer Wort aus Buechern kopiert hatte. Doch das machte sie damals nicht zur Verbrecherin, den mit der Sammlung half sie tausenden von Haushalten.

Ich nehme an, dass man im uebrigen Europa Mrs. Beeton nicht gut kennt, aber sie hat doch sehr viel Einfluss gehabt, in der viktorianischen Zeit bis in die Neuzeit in England. Das macht sie zu einer Celebrity in der Kueche!

Hier sind ein paar Rezepte von ihr:




Samstag, 10. November 2012

Teil 2, Heston Blumenthal, der Physiker-Chef



Heute nehme ich einmal den bekannten Chef und Restaurateur Heston Blumenthal unter die Lupe. Ich habe schon einige Fernsehsendungen gesehen, in denen er mikroskopisch genau Rezepte zusammengestellt hat. Fuer mich ist er eher ein Physiker/Mathematiker, als ein Koch, da er alles ganz genau auseinander nimmt und wie ein Mathematiker berechnet.

Aber erstmal zu den Facts:
Heston Blumenthal wurde am 27. Mai 1966 in London geboren. Er ist Kuechenchef und Inhaber des Restaurantes “The Fat Duck” in Bray (Berkshire), es hat 3 Michelin Sterne.
Mit 16 Jahren entdeckte er, waehrend eines Frankreichaufenthaltes, die gehobene Gastronomie. Er war so fasziniert, dass er die naechsten 10 Jahre damit verbrachte, sich aus Buechern alles Wissen ueber Kochen beizubringen, alles hat er sich selber angeeignet.
Was seine Zukunft beeinflusste, war das Buch “On Food and Cooking” von Harold McGee, welches die fundamentalen Regeln der Kueche und die Wissenschaft des Kochens in Frage stellte.
1995 erwarb er den 450 Jahre alten Pub “Bell” in Bray und nannte es um in “The Fat Duck”. Zusammen mit dem Physiker Peter Barham von der Universitaet Bristol versucht er, die wissenschaftlichen Grundlagen des Kochens zu verstehen und bei Gerichten anzuwenden. 



Heston Blumenthal began nun viele Kochregeln genau und wissenschaftlich zu analysieren und hat einige davon wiederlegen koennen. Zum Beispiel konnte er beweisen, dass entgegen der Aussage in vielen bekannten Kochbuechern, dass das Anbraten von Fleisch die Poren verschliesst, das eigentlich gar nicht stimmt. Jetzt wollte er natuerlich wissen, wieviele Kuechenregeln er noch wiederlegen koenne.

Die Waerme seiner Wasserbaeder, um Schokolade zu schmelzen oder Saucen aufzuschlagen, werden mit genauer Praezision berechnet.

Als er heraus fand, dass Esser sein Krabbeneis anders empfinden, wenn es einen anderen Namen traegt, war er fasziniert davon, wie man Geschmaeker beeinflussen kann. So serviert er in seinem Restaurant ein “ Sound of the Sea and Flaming Sorbet”. Sein Menue ist ausbalanciert; alt und neu, modern und historisch finden nebeneinander Platz. Heston will die Geschmacksnerven aktivieren und deshalb ist sein Essen absolut praezise ausgewaehlt.

Ich denke, er ist einer der extremsten Chefs der Zeit.

Ein “Palate Cleanser” ist ein Zwischengang in einem Haut Cuisine, der die Geschmacksnerven wieder stillstellt. Meist ist es ein Sorbet, Selleristangen, Apfelschnitze oder ein Glas Wasser. Ausser du heist Heston Blumenthal…
Das Extremste, womit er aufkam in einem Experiment, war die Nutzung eines Tampons, um alle Restfluessigkeit aus dem Mund aufzusaugen. Er meinte:”Wenn du die Fluessigkeit in deinem Mund aufsaugen laesst, erlebst du den Reichtum von Suessem und Cremigem viel intensiver … und es gibt nichts, was besser Fluessigkeit aufsaugt, als ein Tampon.”
Werden nun in seinem Restaurant Tampons verteilt???

In seiner TV Sendung macht er nun gigantische Speisen, vom Fruehstueck bis zum Dinner, alles natuerlich im Labor ausgetestet.
Sein Fruehstueck sah dann so aus:
Eine 10 kg schwere Wurst wude gebraten, baked Potatoes haben als baked Beans hinhalten muessen, ein Monsterei aus Mangobrei toppte das alles, und das wurde als Versuch an einer Metrostation den Passanten angeboten. Der Erfolg war sehr gering, ich glaube, Mango schmeckt nicht wirklich wie ein Ei!

Man kann nun sagen, dass was Heston austestet eigentlich gar keinen Nutzen fuer unser allgemeines Leben hat, denn wer will schon Kartoffeln, die sich als Boehnchen verkleiden, auftischen, oder gigantische Hamburgers essen, aber ich denke, Heston hat seinen Spass daran und schlecht verdient er ja damit auch nicht.


Spass wird man auch an seinem Testmenue haben, das liest sich naemlich so: (fragt mich bitte nicht nach einer Uebersetzung oder Erklaerung!)

NITRO POACHED APERITIFS
Vodka and Lime Sour, Gin and Tonic, Campari Soda

RED CABBAGE GAZPACHO
Pommery Grain Mustard Ice Cream

JELLY OF QUAIL, CRAYFISH CREAM
Chicken Liver Parfait, Oak Moss and Truffle Toast

SNAIL PORRIDGE
Iberico Bellota Ham, Shaved Fennel

ROAST FOIE GRAS
Barberry, Braised Kombu and Crab Biscuit

MAD HATTER'S TEA PARTY (c.1850)
Mock Turtle Soup, Pocket Watch and Toast Sandwich

"SOUND OF THE SEA"

SALMON POACHED IN A LIQUORICE GEL
Artichokes, Vanilla Mayonnaise and Golden Trout Roe

SADDLE OF VENISON
Beetroot Soubise, Risotto of Spelt and Umbles

HOT AND ICED TEA

BOTRYTIS CINEREA

THE "BFG"
Black Forest Gateau

WHISK(E)Y WINE GUMS

"LIKE A KID IN A SWEET SHOP"