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Samstag, 21. September 2013

Ein Unglueck kommt selten alleine

Typhoon!!!!

Gerade war ich so uebermuetig und dachte, so schoen war der September noch nie und schon kriege ich eins aufs Dach, denn was kommt daher??? Ein Supertyphoon!!!

Dach gesichert, alle grossen Baeume liegen nun, Orchideen sind abgenommen und verstaut, alles Zerbrechliche weggestaut... und nun hoffen wir, denn es wird ein direkter Treffer. (das letzte Mal bei einem direkten Treffer hatten wir kaputte Fensterscheiben und so weiter)

Ich habe Angst, riesige Angst! (ich habe Paniktabletten, hoffentlich helfen die mir)
Mein Liebster ist in China und sollte Sonntag Nacht ankommen, aber sie kommen frueher zurueck, denn dann fliegt und faehrt gar nichts mehr. Der Typhoon ist dann ueber der Stadt. Ich hoffe, er kommt noch heute heim, das hilft meinen Nerven.


Dienstag, 4. Oktober 2011

Froestel....

Ja, es ist wirklich komisch....


Juli, August und September waren hier die heissesten Monate seit es Wetterbericht gibt. Es war IMMER ueber 32 Grad C!


Auch waren wir recht verwoehnt, mit relativ trockenem Wetter, keine Typhoone, keine tagelangen Regenguesse. 
Es war ein Supersommer!


Das richtige Wetter fuer Bootsfahrten.

Jaaaaaa aber....


unterdessen hatten wir zwei starke Typhoone und gleich noch einen heftigen Sommer-Monsoon. Und da war ich auf die Junke eingeladen, an eine Geburtstagsfeier. 
Freitag Abend, ein Abend nach dem ersten Typhoon, das Wasser war noch sehr unruhig, trafen wir uns am Bootssteg. Das Boot war da und wankte hin und her. Wir warteten und da es Freitag Abend war, waren 3 Personen Puenktlich, darunter ich. Die restlichen 17 kamen eine Stunde spaeter.... wir warteten derweil auf dem Boot. Schwank-wank....


Als alle da war, dunkelte es bereits und die Tour ging durch den Hafen, Richtung Ap Lei Chau. Der Hafen war vollgestopft mit Fischerbooten, die wegen des Typhoons herkommen mussten. Da sie meist chinesische Boote waren, durften die Maenner darauf nichth an Land und so kauerten sie auf der Bootsseite und schauten dem Treiben zu. Irgendwie kam mir das etwas peinlich vor, denn sie sahen uns verwoehnte Leute, Bier oder so trinkend vorbeischippern und wir sahen, wie erbaermlich sie auf dem Boot lebten....




Irgendwie begann es dann zu giessen und kaum aus dem Hafen raus auch richtig heftig zu schaukeln. Neben mir sass eine Frau aus SriLanka und sie hatte panische Angst, ich versuchte sie mit Spruechen und Fragen abzulenken, das half ein wenig. 

Wir fuhren bis Deep Water Bay, da gabs Bubbly, war auch hoechste Zeit, wir mussten unsere Nerven  beruhigen. 

Der Abend endete dann im ABC Club, war wunderschoen und echt Bodenstaendig!


Ab dem naechsten Tag war dann schon wieder Typhooin Wetter und das ging bis heute Morgen so weiter. Nur... ist es jetzt noch ganze 23 Grad C. Ueber Nacht waren es noch 21 Grad, es wurde richtig kalt! Ich brauchte meine Decke!!! Und das, nachdem ich 3 Monate ohne irgendwelche Decke geschlafen habe. 


Aber... die Decke, wenn ich denn eine Decke habe, gehoert mir nie alleine.... nein, nein, Katerchen will auch ein Stueck davon. Er legt sich aber nicht etwa darauf, oh nein, sondern darunter. Und dann beginnt der Kampf. Zehen bewegen.... patsch, Pfote drauf. Bein bewegen, entsetzter Miauer. So geht es bis ich keine Lust mehr habe, denn an Schlafen ist dann nicht mehr wirklich zu denken, ausser fuer den Kater....








Samstag, 3. September 2011

Halleluia!


Halleluia es regnet! 


Regen bei uns bedeutet, dass sich keiner auf die Strasse wagt - zu Fuss wohlgesagt. Im Auto ist eine ganz andere Sache. Aber dazu muss man einige Dinge wissen!


Der Bewohner hier mag gute, teure Autos. Am Liebsten Mercedes oder Lexus, brandneu natuerlich, denn man mag gerne allen zeigen, dass man dies vermag. Dummerweise sollte dieser Wagen nie zerkratzt werden, auf unseren engen Strassen fast nicht moeglich. Vor allem, wenn man sieht, dass sie mit solch grossen Karren gar nicht umgehen oder fahren koennen - und von Parkieren reden wir lieber nicht.


So sieht man meist gestylte, schicke Damen, die kaum ueber die Motorhaube sehen koennen, hinter dem Steuer grosser Wagen, die voellig gestresst versuchen, in den langsam fahrenden Verkehrsfluss einzugliedern, um von da, wo sie ihren Ehemann oder ihre Kinder abgesetzt haben, wieder nach Hause zu kommen. Man muss wohl nicht erwaehnen, dass sie den ganzen Verkehr aufhalten.


Dann sind da noch die Taxifahrer, die frisch vom Ochsenwagen gestiegen sind. Ihre Fahrmethode laesst einem das frisch verspeiste Fruehstueck nochmals geniessen. Gas geben, abbremsen, Gas geben, abbremsen... genau das Richtige, was man nach einem guten Mahl braucht.


Und dann sind da noch die Moechte-Gern-Rennfahrer, die heute aber einen Minibus fahren, 16 sitzende Personen transportieren und fahren wie die Henker. Schliesslich muessen sie ja jedem zeigen, dass sie fahren koennen und wenn man schon keinen Rennwagen vermag, dann eben einen Minibus. Der Vorteil dabei: gleich 16 Personen kommen in den Genuss eines unvergesslichen Fahrerlebnisses!




Ich koennte noch einige Punkte mehr aufzaehlen, aber ich denke, ihr koennt euch vorstellen, wie es bei uns ist.



Denn heute regnet es! Und wenn es hier regnet, dann herrscht Land unter! Die Strassen werden zu kleinen Baechen, manchmal sogar zu Fluessen. Das hat zur Folge, dass keiner zu Fuss unterwegs sein will, denn man wird gerne von vorbeifahrenden Autos als Zielobjekt von Wasserfontainen missbraucht. Freie Dusche gefaellig? So laesst man sich meist fahren. Das bedeutet aber auch, dass jeder Fahridiot auf der Strasse ist! (siehe oben....)




Der Verkehr endet in einem Gridlock! Kaum etwas bewegt sich mehr, alle fahren wie auf rohen Eiern und wenn sich etwas bewegt, dann sind es die durchdrehenden Raeder eines Autos, dessen Fahrer keine Ahnung von nassen Strassen hat. Das Geraeusch davon hoeren wir meist nachts vor dem Haus, in der kleinen steilen Kurve, dann wissen wir, dass es regnet. Wir brauchen daher keine Wettervorhersage mehr. 


Also liebe Leute, halleluia, es regnet und ich bleibe heute zuhause!