Donnerstag, 8. Dezember 2011

Gedanken

Manchmal, da krieg ich nichts auf Papier geschrieben und dann wieder sind da Tage, an denen ich stundenlang Gedanken niederschreiben koennte. 
Manchmal, da ist das Leben ganz einfach und wunderschoen und dann wieder sind da Tage, in denen man alles anzweifelt. 
Manchmal, da koennte ich Baeume ausreissen und dann wieder sind da Tage ohne irgendwelche Energie. 
Manchmal, da kann ich mich an alles erinnern und dann sind da Tage, an denen ich alles aufnotieren muss, um beim Ball zu bleiben.
Manchmal, da nervt mich alles grausam und dann sind da Tage, an denen es mir total egal ist, was um mich rum passiert.
Manchmal, da bin ich total motiviert und dann sind da Tage....


Aber ich habe gelernt, dass ich nicht die Einzige bin, der es so ergeht.  

Dienstag, 29. November 2011

Freundschaft

Jeder sieht etwas anderes in "Freundschaft", aber schlussendlich kommt es immer auf das selbe heraus. Freundschaft bedeutet, sich in der Gegenwart eines Anderen wohl zu fuehlen, eine Art Geborgenheit, ein Verlass darauf, dass der Andere fuer dich da ist, wenn du ihn brauchst.


Wie ich auf dieses Thema komme? Nun ja, vor allem wegen meiner Freundin, die eben niemanden mehr hat, ausser uns. Das macht schon nachdenklich, wenn man in 70 Jahren Leben kaum jemanden mehr hat. Wo ging es falsch? Was ist passiert? War es wirklich nur seine Schuld? Er hat sie unterdrueckt, hat sie dirigiert, hat sie isoliert. Aber sie liless es mit sich geschehen...


Warum liess sie alle Kontakte einschlafen? Sie ist sehr waehlerisch und wenn jemand gegen sie oder ihre Ideen spricht, will sie nichts mehr von dem wissen. Aber sind Freunde nicht auch da, um hin und wieder Kritik zu ueben? Keiner ist perfekt, niemand weiss alles und vor allem gar niemand weiss was wirklich richtig ist. 


Gestern traf ich mich mit zwei Freundinnen. Eigentlich muesste ich sie "Bekannte" nennen, aber nein, sie sind Freundinnen, denn sie sind fuereinander da, wenn m an sie braucht. Wir haben 4 Stunden ueber Lunch miteinander getratscht. Was schoen ist, ist, dass wir alle drei Kinder im selben Alter haben, alle gingen zur gleichen Schule und wir alle kennen sie relativ gut, selbst die Kinder untereinander, obwohl sie nie in einer Klasse waren.


Eigentlich beginnt die Geschichte im Oktober, als ich Hilfe brauchte fuer meinen Sohn, der fuer die Aufnahme in einen Club 2 Sponsoren brauchte. Die Freunde, die mein Liebster vorschlug, waren nicht "in Town", so musste ich suchen gehen. Es mussten ja Mitglieder dieses Clubs sein und da fiel mir spontan Ruby ein, mit der ich gerade vor 3 Tagen telephoniert hatte. Sie hatte erwaehnt, dass sie auch in dem Club Mitglied ist und wir hatten uns gewundert, wieso wir uns dort nie treffen, das wollten wir aendern. 

Gut! Ich rief sie an und wir trafen uns am naechsten Morgen dort zum Kaffee. Waehrend wir so tratschten, kam Chris vorbei, noch eine Bekannte/Freundin von uns beiden und sie setzte sich zu uns. Sie schrieb dann auch als Sponsor auf die Application meines Sohnes und wir lachten viel, denn wir sagten alle, unsere Soehne werden alle mal in diesem Club sein und lachen wie wir. 


1 Monat spaeter war mein Sohn aufgenommen und Mitglied dieses Clubes, danke an meine lieben Freundinnen. 


Gestern traf ich mich mit Chris wieder im Club um fuer ihren Sohn sponsor zu sein. Natuerlich war auch Ruby da und nun treffen wir uns oefters. Das sind Freundinnen, bei denen man nicht lange fragen muss, wie es ihr geht und so, man faehrt da weiter, wo man aufgehoert hat und auch wenn sie Asiatinnen sind und eine andere Erziehung genossen haben, so trennt uns kaum was. Wir sind Vollblut-Muetter und wollen nur das Beste fuer unsere Kinder. 


Freundschaft.... etwas sehr Wichtiges!!! 

Donnerstag, 24. November 2011

Getrocknetes....

Ich war heute wieder einmal im Western Bezirk unterwegs...


Und dabei habe ich diese Bilder gemacht:










Was diese getrockneten Dinge sind, weiss ich auch nicht genau, aber es wird am Strassenrand getrocknet, gleich neben den Auspuffen von Autos, Lastwagen, Bussen etc. Ich denke, das gibt ihnen das weltbekannte China-Aroma.

Vielleicht sollte ich das naechste Mal genauer hinschauen, was so alles in meiner Suppe schwimmt....

Montag, 21. November 2011

Mit Schirm, ohne Charme, aber mit Melone

In meiner Blogserie "Unsere Mitmenschen - die Monster" oder so, kommen wir heute zu der allgemein bekannten Situation "Mit Schirm, ohne Charme, aber mit Melone".  

Wer kennt das nicht, es regnet. Du selbst hast natuerlich keinen Schirm mit dabei aber alle Anderen tragen den Schilrm mit sich. Jeder schaut auf seine Fuesse, damit er nicht in eine Wasserlache tritt und...
Ja, genau!


Du weisst ganz genau, was passiert! 
Du hast es schon mehrmals erlebt!


(Bild: weheartit.com)


Alle 5 Schritte knallt ein Schirmspitz gegen deinen Kopf, oder das Wasser von Mitmensch-Schirmtraeger wird in deinen Nacken gegossen, oder jemand schuettet seinen Schirm aus, bevor er ins Auto steigt, natuerlich genau dahin, wo du stehst. 


Ich bin Europaeerin und wohne in Asien. Asiaten sind bekanntlich kleiner als die Europaeer, das ist meist so. Ich bin zwar kein grosses Exemplar der europaeischen Rasse, aber trotzdem ca 5-10 cm groesser als der Durchschnitts-Asiate.


Pech fuer mich! Ich bin an Regentagen klar im Nachteil!


Mein Gang durch die Stadt wird zum Spiessrutenlaufen! 
Ich weiche Schirmspitzen aus, die nach meinen Augen ziehlen, ducke mich unter zu tief gehaltenen Schirmen durch, so dass mein armer, geplagter Ruecken aechzt, dadurch sehe ich nicht, dass genau da, wo ich nach dem Unter-dem-Schirm-durch-tauchen hervor komme, jemand seinen Schirm schraeg haelt und mir eine Ladung saures Regenwasser ueber den Nacken giesst.

Ich habe keine Zeit, mich aufzuregen, denn ich muss mich schon wieder gegen Schirmspitzen wehren. 

Auf dem Markt ist es sehr eng und viele Marktstaende haben Planen aufgezogen, gegen den Regen. Doch das haelt die Asiaten nicht davon ab, mit aufgespanntem Schirm durch die engen Gaengne zu kriechen. Ich frage mich,n wie sie so noch einkaufen sollen, oder gar die Auslageware sehen... es ist mir ein Raetsel.

Jetzt muss ich mich nicht nur gegen Schirme, sondern auch gegen Wasserplanen wehren und mit meinem Glueck entleert sich so eine Plane genau ueber meinem Kopf!

Eine alte Dame stapft zielbewusst auf mich zu und rammt mir erst die Schirmspitzen in die Haare, dann den Ellbogen in die Seite und zu guter Letzt die Melone in der Tasche in den Bauch....


Ich merke mir: Geh niemals auf den Markt wenn es regnet!!!



 

Sonntag, 20. November 2011

Reiseuebelkeit - klingt wie Musik!

Reiseuebelkeit hat zwei Phasen:

eine, wenn du denkst, du wirst gleich Sterben

und die Andere, wenn du wuenscht, du koenntest Sterben....


Wie ich auf dieses Thema komme? 
Und vor allem, was hat es mit Musik zu tun?

Ganz einfach, ich war mit meinen Besuchern nach Shek O unterwegs. Wer schon einmal diese Strecke gefahren ist, weiss, dass sie sehr kurvig und eng ist. Da kann einem schon mal komisch im Magen werden.



Aber....

viel schlimmer wird es durch die Taxifahrer gemacht, die so fahren, als ob sie Schlagzeuger waehren, die mit dem Fuss den Takt zu Free-Jazz tappen, auf dem Gaspedal. Jemand sagte einmal, Jazz klingt, als wenn 4 Musiker versuchen 4 verschiedene Melodien zur selben Zeit zu spielen. Man stelle sich vor, 4 Taxifahrer fahren das selbe Auto.... so in etwa fuehlt es sich an. Wieso fahren die so???? Ich wuerde behaupten, da ist keine Melodie, kein Rhytmus und vor allem kein Grund, uns so zu foltern!


Sind die Metall-Fuss Taxifahrer schlimmer?
Sie fahren um die Kurven, in einem Tempo, dass man trotz Sitzgurt quer durchs Taxi fliegt und man beginnt zu beten, denn man denkt, das ist die letzte Kurve, die man lebend nimmt. 
"Pedal to the metal" erinnert mich jedesmal daran, dass ich friedlich, bei roehrender Metall Musik sterben moechte, aber bestimmt nicht hier in dieser Metalbuechse, in der man sich fuehlt, wie im "Spin-Cycle" einer Waschmaschine. 


Wenn du grosses Glueck hast, hat der Taxifahrer mindestens 6 Handy's auf seinem Dashboard. Er ist in konstanter Diskussion mit wem auch immer, spielt simultan mit allen Handy's. Du hoerst ihn schreien, weil der Stockmarket seine Aktien ruiniert hat, du huepfst vor Schreck, weil er "Ngoh m'syu fook" schreit, (Mir gehts nicht gut) und dein Magen macht noch groessere Spruenge als der Finanzmarkt und das alles zu einem Stakato und einem Furioso mit Violine. 


Aber wieso ich davon rede?
Mein Schwager, ein routinierter Fahrer und wirklich so gar nicht heikel, wurde waehrend der Fahrt nach Shek o gruen und gruener im Gesicht. Dann meinte er, geht es noch weit? Nun ja, schon noch 10 Minuten, antwortete ich. Falls der nicht anstaendiger faehrt, ko*** ich ihm in das Handschuhfach. Er sass vorne, ich mit seiner Frau hinten. Wir kicherten, bis wir begriffen, das war ernst gemeint....

Irgendwie bemerkte der Fahrer dann doch, dass wir unruhig wurden und so wurde er aengstlich. Das machte alles nur noch schlimmer....

Wir fuhren die letzten 10 Minuten mit Rock, Jazz, Stakato, Pop und ganz viel Trommelschlag!

Mittwoch, 16. November 2011

Manchmal....

... ist es echt verrueckt, wie das Leben spielt.


Man verliebt sich, man entliebt sich, man zieht zusammen, man trennt sich, man kauft zusammen ein und dann....
kaempft man um "sein" Gut.


Gedanken gehen durch meinen Kopf, ausgeloest durch die unmoegliche Situation meiner Freundin.

Da waren zwei Liebende, jetzt ist da nur noch Verachtung und Hass.


Da waren zwei Menschen, die sich verstanden, meinten wir...


doch da stellt sich alles als Show raus. Die Ehe war doomed. Eigentlich hatte ich ihr schon letztes Jahr, nach einem riesigen Streit, geraten, es sich gut zu ueberlegen. Ob sie wirklich nochmals 10-15 Jahre so weiter  machen will...ich wusste, sie verstand meine Worte nicht. Doch jetzt sagt sie, du hast es mir schon oft gesagt, ich haette auf dich hoeren sollen....


Jetzt wird gekaempft und wir muessen meiner Freundin raten, dringend und genauso wie er es macht, alle Register ziehen!


Traurig, wie aus Liebe Hass werden kann!


Sorry, aber es beschaeftigt mich sehr.... und ich werde neben meiner Freundin stehen und mit ihr durch diese Zeit gehen, dazu sind Freunde da! 

Freitag, 11. November 2011

Duenne Luft

Ganz weit oben ist die Luft bekanntlich duenner.....


und die Welt soooooo schoen!!!!!




























Dienstag, 8. November 2011

Mehhhhhhhr....

Ja, heiliges Kanonenrohr....


ich bin echt im Stress. Komme nicht mal mehr zum Mails beantworten. Aber was habe ich anderes erwartet? Ich wusste, dass ich anspruchsvolle Besucher haben werde, Familie ist mal nun so. Aber ich klage ja nicht, denn es gefaellt mir sogar. Hier folgen mehr Bilder.....


Fischmarkt in Aberdeen


Fast food chinesisch



Mongkok





Peking-Ente!


 Lemon Chicken und Yeung Chau fried Rice


Und danach ein Glas Rotwein

 

Freitag, 28. Oktober 2011

Kaum zurueck....

..... hab ich schon wieder alle Haende voll zu tun. 


Waere ja doof, wenn es nicht so waere.


Gestern war eine gute Freundin wiedermal in Town und wir haben uns mit anderen Freundinnen zum Dim Sum getroffen. Erst war das ausgesuchte Restaurant in Renovationsarbeiten, wir mussten also auf ein anderes ausweichen und dann war ein Tisch fuer 10 angemeldete Personen reserviert, aber es kamen 14. Es wurde sehr eng am Tisch, aber wir hatten jede Menge Spass!


Am Abend waren wir dann zu einer Roof Party geladen, das Wetter war sowas von schoen, dass wir selbst die Sterne sahen. Es war eine sehr nette Runde und  es gab ein Buffet Dinner. Als einer der Geladenen Nachschlag holen wollte...


"KRACH"


..zersprang eine Bodenplatte. Wir waren alle sehr erschrocken, aber der Gastgeber lachte, holte eine Neue und setzte sie gleich ein. Wow! Wir waren beeindruckt!



Es wurde sehr spaet, ich lag erst um halb 3 in meinem Bett.....


Heute war dann, nachdem ich ja fast eine Woche weg war und mein Haushalt gelitten hat, DER Tag fuer alle Nachholarbeiten.


1. Ferienwaesche aufsetzen

2. Katerchen kraulen

3. Sauerteig ansetzten

4. mit Kindern chatten

5. Katze kraulen

6. Garten polieren, Pflanzen zurueckschneiden, waessern. Meine Orchideen bluehen wunderbar!

7. Einkaufen gehen, leider sind die anderen 7 Millionen auch gerade im Supermarket.

8. Kater und Katze kraulen

9. Auto waschen, war dringend noetig

10. Katzen kraulen

11. Waesche aufhaengen

12. Mail nachsehen und gefuehlte 100 Mails beantworten

13 Katerchen kraulen

14. Freundin anrufen, am Montag wollen wir zum High Tea, das haben wir seit 5 Jahren vor uns hergeschoben. Jetzt solls endlich klappen.

15. am Brot weiterarbeiten

16. Fenster putzen

 17. Katzen fuettern

18. Abendessen kochen

19. am Brot weiterarbeiten

20. Katzenk*** aufwischen

21. Sofa waschen.....#$%#$

22. Badezimmer fuer die Gaeste bereit machen

23. Zimmer des Juniors raeumen, so dass mein Computer rein kann.

24. Absitzen und mich ausruhen, Freitag Abend, Krimizeit!