Freitag, 2. März 2012

TAXIIIII

Taxifahren ist immer ein Abenteuer, egal wo man das macht auf dieser grossen Welt!


Hier sind ein paar meiner Abenteuer:


1989, wir machten Urlaub in Borneo mit unseren zwei Babies. Nachdem wir 3 Tage im Resort mit Schwimmen und Faulenzen verbracht hatten, wollten wir die Stadt sehen. Das war auch kein Problem, problematisch wurde es erst, als wir wieder zurück wollten. Kein Taxi weit und breit. Die Kinder, 1 jährig und 3 jährig, wurden unruhig, dann nach langem Warten und Suchen kam eines angefahren. Ein riesiges amerikanisches "Schiff". Na super, darin haben wir ja mehr wie genug Platz! Aber.... Man musst auf der Rückbank bleiben, denn der Boden der Karre fehlte.... wir hielten unsere Kinder gut fest auf der halsbrecherischen Fahrt zurück ins Hotel!


Letztes Jahr kurz vor Weihnachten, war ich in Manila/Philippinen. Nach einem Weekend dort, musste ich zum Flughafen fahren und nahm ein Taxi. Der Fahrer fuhr an, ohne seinen Taxameter anzumachen und meinte:"500 Peso OK?" Wie bitte, bin ich den Rockefeller? "No, turn on your meter please!" "But it's almost Christmas!" "Yes, that's why I have no money to throw away!" Er: "No free turkey!" Genau! Die Fahrt kostete knapp 200 Peso. 



 

Wien, 1980, es war ein kalter Winter, doch wir waren an die Redoute geladen. Wir waren mit mehreren Freunden dort und am Montag wollten wir zum Schloss Schönbrunn. Zu viert machten wir uns auf Taxisuche und unser Freund wollte am Taxistand das erste Taxi nicht nehmen, da es ihm zu klein war. Das Zweite war ein Mercedes, das wollte er haben! Doch was er nicht sah, war der Fahrer, der rieisg gross und doppelt so breit war. Sein Sitz war ganz nach hinten geschoben, so dass man dort die Beine nicht dahinter stellen konnte, wenn man auf der Rückbank sass. Da unser Freund dieses Taxi ausgesucht hatte, durfte auch er hinter dem Fahrer sitzen *gg* Er fuhr die ganze Strecke mit beiden Beinen in der Luft!


Manila nochmals, letztes Wochenende. 2 Stunden verspätet angekommen, schnell ins Flughafentaxi, was eigentlich die sicherste Sache ist und ab gehts zum Hotel. Wie schon beschrieben, fuhr der Fahrer die längere Strecke, damit er mehr Geld kriegt. Die Ausrede, es hätte zuviel Verkehr auf der anderen Strecke, erkannten wir als falsch, als sich die beiden Strassen wieder trafen. Nun ja... in der letzten Kurve vor dem Hotel, zeigte der Taxameter 184 Peso an, 10 Meter weiter, vor dem Hotel 224 Peso...  mein Liebster meinte, dein Taxameter macht Sprünge, das stimmt so nicht, ich gebe dir die 184 Peso, die der Meter vor 10 Metern angezeigt hat und du gehst und stellst den Meter richtig ein. Der Fahrer sagte kein Wort. Ein neuer Passagier wollte einsteigen und mein Liebster sagte ihm, dass der Fahrer nicht ehrlich sei, woraufhin dieser von den Hotelangestellten weggeschickt wurde. Das passiert leider sehr oft. 


 Und dann gibts noch die Wassertaxis!


 

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